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Titel: 
VOM STAATSORDEN ZUR „FREIEN VEREINIGUNG VON GELEHRTEN UND KÜNSTLERN“
VOM STAATSORDEN ZUR „FREIEN VEREINIGUNG VON GELEHRTEN UND KÜNSTLERN“






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Revidierte Statuten der freien Vereinigung von Gelehrten und Künstlern (Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste) vom 26. Februar 1922/ genehmigt durch Beschluß des Preußischen Staatsministeriums vom 4. März 1924

Die neue Satzung bestimmte, daß der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste nicht mehr den Status eines Staatsordens besitzen, sondern als „Freie Vereinigung von Gelehrten und Künstlern“ verfaßt sein sollte. Lediglich die 30 historischen Ordensabzeichen verblieben im Eigentum des Preußischen Staates.

Durch die Etablierung eines zweiten Vizekanzlers wurde die Möglichkeit geschaffen, daß je ein Repräsentant der Naturwissenschaften, der Geisteswissenschaften und der Künste in der Leitung des Ordens vertreten war. Schließlich wurde die Verbindung des Ordens zu Preußen dadurch symbolisch gestärkt, daß der Kanzler und die beiden Vizekanzler Staatsbürger Preußens sein mußten und dort auch ihren Wohnsitz haben sollten (der Kanzler zwingend in Berlin).

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