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Heinz Holliger

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Heinz Holliger

Komponist, Dirigent und Oboist

Geboren am 21. Mai 1939 in Langenthal
 

VITA

Heinz Holliger gehört zu den vielseitigsten und aussergewöhnlichsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Geboren in Langenthal, studierte er in Bern, Paris und Basel Oboe (bei Emile Cassagnaud und Pierre Pierlot), Klavier (bei Sava Savoff und Yvonne Lefébure) und Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Nach ersten Preisen bei den internationalen Wettbewerben von Genf und München beginnt für ihn eine unvergleichliche Karriere als Oboist. Einige der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart widmen ihm ihre Werke. Aber auch die Wiederentdeckung vergessener Werke, etwa von Jan Dismas Zelenka oder August Lebrun, zählen zu seinen herausragenden Leistungen. Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger seit vielen Jahren mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles.

Heinz Holliger ist einer der gefragtesten Komponisten unserer Zeit. Zu seinen Werken zählen die Oper „Schneewittchen“, der Scardanelli-Zyklus, das Violinkonzert, Concerto für Orchester, „Dämmerlicht“ für Sopran und Orchester, „Romancendres“ für Cello und Klavier, „Increschantüm“ für Sopran und Streichquartett sowie zahlreiche weitere Werke für Vokal- und Instrumentalensembles, Kammer- und Solobesetzungen. 2018 wurde an der Zürcher Oper seine zweite Oper „Lunea“ uraufgeführt. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Heinz Holliger als Oboist, Dirigent und Komponist sind bei Teldec, Philips, ECM, Hänssler, Audite etc. erschienen, darunter eine Reihe mit den bedeutendsten Orchesterwerken von Charles Koechlin mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart sowie das gesamte sinfonische Werk von Robert Schumann mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln. Zur Zeit entsteht eine Gesamtaufnahme der Schubert-Sinfonien mit dem Kammerorchester Basel.

Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise (Ernst-von-Siemens-Musikpreis, Zürcher Festspielpreis, Rheingau-Musikpreis, Grand Prix Suisse de Musique, Robert Schumann-Preis, u.a.) sowie Schallplattenauszeichnungen (Diapason d’Or, Midem Classical Award, Edison-Award, Grand Prix Mondial du Disque, mehrere Deutsche Schallplattenpreise).

Aufnahme in den Orden 2018.