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Gerhard Casper

Rechtsgelehrter

Gerhard  Casper

Rechtsgelehrter

Geboren am 25. Dezember 1937 in Hamburg
Unterschrift
Gerhard  Casper

Casper studierte, nach Schulbesuch in Hamburg, Jurisprudenz an den Universitäten von Hamburg, Freiburg/Br. und Yale (LL. M. 1962). Er wurde 1964 an der Universität Freiburg/Br. zum Dr. iur. utr. promoviert und ist der Empfänger mehrerer Ehrendoktorate. 

Er verfasste Studien zur Rechtstheorie ("Juristischer Realismus und politische Theorie im amerikanischen Rechtsdenken", 1967), zur empirischen Rechtssoziologie und zum amerikanischen Verfassungsrecht und zur Verfassungsgeschichte (zuletzt "Separating Power", 1997). 1977 bis 1991 war er Mitherausgeber der "Supreme Court Review". 

Seit 1964 hat Casper seine akademische Karriere in den Vereinigten Staaten verfolgt: 1964 in Berkeley, 1966-1992 an der University of Chicago, wo er 1979-1987 Dekan der Law School und 1989-1992 Provost war. 1992 wurde er als Professor und Präsident nach Stanford berufen. In den acht Jahren seiner Präsidentschaft hat er dort grundlegende Studienreformen durchgeführt.

Aufnahme in den Orden 1993
Festvortrag
2009Ein junger Mann aus "ultima Thule" bei Thomas Jefferson. Alexander von Humboldt in Washington
2019Der amerikanische Präsident im Verfassungsrecht und in der Verfassungswirklichkeit
Reden
2005Arbeit und Beschäftigung
2008Henry Thoreau und Civil Disobedience
Bildergalerie
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Gerhard  Casper in Bildern der Tagungen des Ordens

Öffentliche Sitzung in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn, am 31. Mai 1994 
Gerhard Casper bei seinen Dankesworten nach der Ordensüberreichung durch den Ordenskanzler Hans Georg Zachau

Jahrestagung 1995, Sitzung der in- und ausländischen Ordensmitglieder im Palais Schaumburg, Bonn, am 29. Mai 1995
(re. Reihe, v. re.) Karl Dietrich Bracher, Hendrik B. G. Casimir, Albrecht Schöne, Gordon A. Craig, Friedrich Hirzebruch, Hermann Haken, Rolf Gutbrod, Hans Georg Zachau (verdeckt: Horst Fuhrmann), Thomas Conrad, C. F. v. Weizsäcker, Eberhard Jüngel, Sir Henry Chadwick (li. Reihe, v. li.) Bernard Andreae, Wolfgang Gerok, Albert Eschenmoser, Walter Gehring, Gerhard Casper, Stig Strömholm, Hans-Georg Gadamer, Victor F. Weisskopf, Helmut Coing, Robert Huber, György Ligeti

Die Interne Sitzung der Ordensmitglieder in Berlin 2007
James Sheehan und Gerhard Casper

Die Öffentliche Sitzung des Ordens 2008 in Berlin
Bundespräsident Horst Köhler mit den Ordensmitgliedern Gerhard Casper, Fritz Stern und James J. Sheehan

Öffentliche Sitzung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 2009
Festvortrag Gerhard Casper

Jahrestagung des Ordens in Berlin 2009
Angeregtes Gespräch: Robert Weinberg, Dani Karavan, Gerhard Casper (oben), Eric Kandel, Svante Pääbo (von links nach rechts)

Verleihung des Großen Verdienstkreuzes mit Stern an die ausländischen Mitglieder des Ordens 2009
Albert Eschenmoser, Robert Weinberg, Jean-Marie Lehn, Eric R. Kandel, Peter von Matt, Dani Karavan, Gerhard Casper, James J. Sheehan, Rolf Zinkernagel, Niklaus Wirth, Anton Zeilinger (von links nach rechts)

Die Herbstttagung in Zürich vom 13. - 16. September 2009
Gerhard Casper mit Bernard Andreae

Interne Kapitelsitzung im Frühjahr in Berlin 2011
Gerhard Casper im Gespräch mit Walter Burkert

Vorträge und Gespräche mit Stipendiaten in Berlin 2011
Hubertus von Pilgrim bei der Begrüßung der eingeladenen Stipendiaten im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin. In der ersten Reihe von links nach rechts: Wolfgang Gerok, Gerhard Casper, das Ehepaar Renate und Horst Albach, Josef van Ess und Bernhard Andreae

Vortagsrunde mit Ordensmitgliedern über Europäische Rechtsfragen 2011
von links: Gerhard Casper, Ernst-Joachim Mestmäcker, Christian Tomuschat

Interne Kapitelsitzung in Berlin am 3. Juni 2012
Gerhard Casper und Peter von Matt

Besichtigung des Bundestages am 10.6.2013
Gerhard Casper, Peter von Matt, Christiane Nüsslein-Volhard und James Sheehan: Ausblicke auf die Architektur

Frühjahrstagung in Berlin 2019
Gerhard Casper bei seinem Vortrag »Der amerikanische Präsident im Verfassungsrecht und in der Verfassungswirklichkeit« im Festsaal des veterinärmedizinischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin

1994
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