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Sir Hans Adolf Krebs

Biochemiker

Sir Hans Adolf  Krebs

Biochemiker

Geboren am 25. August 1900 in Hildesheim
Gestorben am 22. November 1981 in Oxford, England
Unterschrift
Sir Hans Adolf  Krebs

Hans Krebs, geboren als Sohn eines Arztes, studierte Medizin an den Universitäten Göttingen, Freiburg, München, Berlin und Hamburg, wo er doktorierte. Er widmete sich dann dem Studium der Chemie und arbeitete von 1926 bis 1930 als Assistent von Otto Warburg in Berlin. Von 1931 bis 1933 arbeitete er als Assistent in der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg und habilitierte sich dort 1932. Wenige Wochen nach Hitlers Machtergreifung wurde Krebs wegen seiner jüdischen Abstammung entlassen. Er fand Zuflucht in F. G. Hopkins' biochemischem Institut an der Universität Cambridge. 1935 wurde er Lektor für Pharmakologie an der Universität Sheffield und 1945 Professor für Biochemie und Direktor des dort neu gegründeten Instituts für Biochemie. Von 1954 bis 1967 war er Professor für Biochemie in Oxford.

In Freiburg begann Krebs das Studium der Biosynthese des Harnstoffs. Das führte ihn zur Entdeckung des Ornithinzyklus, des ersten der später entdeckten metabolischen Zyklen. Dabei half ihm seine Erfindung der Krebslösung, deren Zusammensetzung die rasche Synthese des Harnstoffs in Leberschnitten ermöglichte. In Sheffield entdeckte Krebs 1935-1937 den nach ihm benannten Krebs- oder Zitronensäurezyklus, der sich in vielen Lebewesen vorfindet und eine der Hauptquellen der aus dem Abbau von Nährstoffen kommenden chemischen Energie bildet. Für diese Entdeckung erhielt Krebs 1953 zusammen mit Fritz Lipmann den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. 

Für das Verständnis der Wissenschaft und ihrer Ergebnisse in der Öffentlichkeit hat sich Sir Hans bis an sein Lebensende intensiv eingesetzt.

Aufnahme in den Orden 1972
Reden
1980Das Bild der Bundesrepublik Deutschland und deutscher Kultur im Ausland
Bildergalerie
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Sir Hans Adolf  Krebs in Bildern der Tagungen des Ordens

Sitzung des Ordenskapitels im Bundespräsidialamt in Bonn am 28. Mai 1973
von links nach rechts: Rudolf Hillebrecht (Rückseite). Ordenskanzler, Hans Kienle, Hans Wimmer, Theodor Schieder, Hans Georg Gadamer, Karl Rahner, Adolf Butenandt, Sir Hans Adolf Krebs, Marie Luise v. Kaschnitz, Walther Gerlach, Hugo Friedrich

Kapitelsitzung im Bundespräsidialamt Bonn am 28. Mai 1973
Überreichung des Ordenszeichens an Sir Hans Adolf Krebs, links: Sir Hans Adolf Krebs, rechts: Kurt Bittel

Kapitelsitzung im Bundespräsidialamt Bonn am 28. Mai 1973
Überreichung des Ordenszeichens an Sir Hans Adolf Krebs, von links nach rechts: Sir Hans Adolf Krebs, Ordenskanzler Kurt Bittel, Franz Wieacker, (vor ihm Hugo Friedrich, sitzend: hinter ihm Theodor Eschenburg, Walter Rossow, Walther Gerlach. Rudolf Hillebrecht (im Hintergrund)

Empfang bei Bundespräsident Walter Scheel anläßlich der Jahrestagung in Bonn am 3. Juni 1975 in der Villa Hammerschmidt
von links nach rechts: Franz Wieacker, Hans Wimmer, Karl Rahner, Walther Gerlach, Theodor Eschenburg, Bartel Leendert van der Waerden, Wolfgang Gentner, (fast verdeckt Hans Erich Nossack), der Bundespräsident, Ordenskanzler Kurt Bittel, (fast verdeckt Helmut Coing), Sir Ronald Syme, Sir Adolf Krebs, Andreas Alföldi, dahinter: Hans-Georg Gadamer und Walter Rossow

Empfang bei Bundespräsident Walter Scheel anläßlich der Jahrestagung in Bonn am 2. Juni 1976 in der Villa Hammerschmidt
von links nach rechts: Feodor Lynen, François-Louis Ganshof, Andreas Alföldi, Sir Hans Adolf Krebs, Emil Staiger, der Bundespräsident, (fast verdeckt) Theodor Eschenburg, Ordenskanzler Kurt Bittel, Franz Wieacker, Thrasybulos Georgiades, Carl Friedrich von Weizsäcker. Gruppe dahinter: Hans Erich Nossack, Manfred Eigen, Walter Rossow, Theodor Schieder, Frau Maria Wimmer

Empfang bei Bundespräsident Walter Scheel anläßlich der Jahrestagung in Bonn am 2. Juni 1976 in der Villa Hammerschmidt
von links nach rechts: Andreas Alföldi, Sir Hans Adolf Krebs, Emil Staiger, Frau Maria Wimmer, der Bundespräsident, Theodor Eschenburg, Ordenskanzler Kurt Bittel, Rolf Gutbrod, Franz Wieacker, Walter Rossow

Interne Ordenstagung am 9. Oktober 1976 in Passau
Begrüßung im Rathaussaal der Stadt Passau, von links nach rechts (Erste Reihe): Rudolf Hillebrecht, Sir Hans Adolf Krebs, Lady Krebs, Frau Brichta, Theodor Schieder, Bürgermeister Dr. Brichta, George F. Kennan, Peter Huchel, Hans Erich Nossack, Wolfgang Gentner, Heinz Maier-Leibnitz

Ordenstagung in Bonn, Sitzung der Ordensmitglieder im Palais Schaumburg am 29. Mai 1978
von links nach rechts: Hans Wimmer, Karl Rahner, Bruno Snell (dahinter), Golo Mann, Maria Wimmer, Friedrich August von Hayek, Adolf Butenandt, Hans-Georg Gadamer, Sir Hans Adolf Krebs, Rolf Gutbrod, Theodor Eschenburg, Walter Rossow, Feodor Lynen, Manfred Eigen

Ordenstagung in Bonn am 29. Mai 1978, Gespräch mit dem Protektor des Ordens, Bundespräsident Walter Scheel, im Palais Schaumburg
von links nach rechts: Hansjochem Autrum, Bartel Leendert van der Waerden, Emil Staiger, Hans-Georg Gadamer, der Bundespräsident, Franz Wieacker, Sir Hans Adolf Krebs, György Ligeti, Rolf Gutbrod, Feodor Lynen, Manfred Eigen, Staatssekretär Paul Frank, Ministerialrat Rudolf König, Golo Mann, Ministerialdirektor Paul Döring, Rudolf Hillebrecht, Ordenskanzler Kurt Bittel, Andreas Alföldi, Maria Wimmer

Ordenstagung in Bonn am 29. Mai 1978, Gespräch mit dem Protektor des Ordens, Bundespräsident Walter Scheel, im Palais Schaumburg
von links nach rechts: Sir Ronald Syme, Ministerialdirektor Paul Döring, Rudolf Hillebrecht, Ordenskanzler Kurt Bittel, Wolfgang Gentner, Friedrich August von Hayek, Helmut Coing, Sir Ernst Gombrich, Adolf Butenandt, Hansjochem Autrum, Bartel Leendert van der Waerden, Emil Staiger, Hans-Georg Gadamer, der Bundespräsident, Franz Wieacker, Sir Hans Adolf Krebs

Öffentliche Sitzung am 3. Juni 1980 in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn
von links nach rechts (Erste Reihe linke Seite): Sir Hans Krebs, Kurt Bittel, Andreas Alföldi, Bürgermeister Jürgen Endemann, Prof. Dr. Hans-Jacob Krümmel, Staatssekretär Dr. Siegfried Fröhlich, Frau Krümmel, Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens, zweite Reihe: Hansjochem Autrum, B. L. van der Waerden, C. F. Frhr. von Weizsäcker, Sir Ronald Syme, Theodor Eschenburg, erste Reihe (rechte Seite): Sir Ernst Gombrich, Hans-Georg Gadamer, Elias Canetti, Rolf Gutbrod, Fritz Schalk (verdeckt), Theodor Schieder, Rudolf Hillebrecht, Walter Rossow, zweite Reihe: Franz Wieacker, Hans Wimmer, F. A. von Hayek, Gerd Meyer-Schwickerath, Maria Wimmer, Helmut Coing

1973
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